Lokale Strategie

Der von der Europäischen Union im Jahre 1957 gegründete Europäische Sozialfonds (ESF) gehört neben dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und dem Europäischen Fischereifonds (EFF) zu den vier großen Strukturfonds der Europäischen Union. Ziel des Strukturfonds ist es, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in Europa zu festigen und im Rahmen der Kohäsionspolitik der Europäischen Union zur Stärkung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung beizutragen. Der Europäische Sozialfonds bildet dabei das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union.

In der Förderperiode 2021 bis 2027 ist im Operationellen Programm des Landes Baden-Württemberg die regionale ESF-Förderung dem politischen Ziel „Ein soziales Europa“ zugeordnet.

Wichtigste Zielgruppen sind dabei:

  • besonders benachteiligte Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen
  • Personengruppen und Minderheiten, die von Diskriminierung und sozialer Exklusion bedroht sind, u.a. Zuwanderer aus EU-Mitgliedstaaten sowie aus Drittstaaten
  • Frauen mit Gewalterfahrungen oder in anderen prekären Lebenssituationen
  • Schüler*innen ab Sekundarstufe 1, die von Schulversagen und Schulabbruch bedroht sind und bei denen mangelnde Ausbildungsreife erkennbar ist
  • marginalisierte junge Menschen bzw. Schulabbrecher*innen, die von Regelsystemen der Schule, der Jugendberufshilfe und der Arbeitsförderung nicht erreicht werden


Auf dieser Basis hat der Arbeitskreis für ESF und Gesamtkonzept Arbeit der Stadt Karlsruhe seine lokale Strategie für das Förderjahr 2022 entwickelt und am 15.07.2021 vorgestellt.

Die Einzelheiten finden Sie im Strategiepapier.

Antragsunterlagen finden Sie auf www.esf-bw.de.