Historie

Die Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka) wurde 1988 unter dem Namen AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH als gemeinnützige Gesellschaft der Stadt Karlsruhe gegründet. Ursprünglich als kommunaler Beitrag zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit eingerichtet, hat sich das Sozialunternehmen zu einem wichtigen Dienstleister des Karlsruher Arbeitsmarktes entwickelt. Ein zentrales Geschäftsfeld der afka gGmbH ist die öffentlich geförderte Beschäftigung. Die Beschäftigungsangebote richten sich insbesondere an Langzeitarbeitslose und sonstige benachteiligte Gruppen des Arbeitsmarktes.

Im Rahmen von arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Fördermaßnahmen biete die afka tariflich entlohnte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse auf Zeit und nicht sozialversicherungspflichtige Beschäftigung durch Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Ergänzt wird dieses Angebot durch Trainingsmaßnahmen und Praktika insbesondere für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf.

Im Juli 1997 verabschiedete der Gemeinderat die „Karlsruher Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative“ (BAI), mit deren Umsetzung die afka beauftragt wurde. Zentrale Themen dieses Fachbereiches sind die Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen, die Konzeption und Durchführung von Projekten für Jugendliche im Übergangsbereich von der Schule in Ausbildung und Beruf sowie die Beratung von Menschen bei der beruflichen Neuorientierung.

Seit 2000 ist bei der afka gGmbH die Geschäftsstelle der Stadt Karlsruhe für den Europäischen Sozialfonds ESF angegliedert, seit 2014 die Koordinierungsstelle für das Gesamtkonzept Arbeit der Stadt Karlsruhe.

Die Angebote der Maßnahmekataloge wurden und werden bedarfsorientiert entsprechend der jeweiligen gesellschaftlichen, arbeitsmarktpolitischen und sozialpolitischen Änderungen weiterentwickelt.